Manchmal sehen wir unversehens ein lächelndes Gesicht, wo eigentlich gar keines ist. Das verdanken wir unserem Gehirn, das immer und überall nach bekannten Mustern sucht, und weil wir Menschen soziale Wesen sind, erkennt es besonders gerne Gesichter. Meist reichen uns dafür schon ein paar wenige Anhaltspunkte: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Lachgesicht! Darum kann es sein, dass uns plötzlich zwei Spiegeleier und ein Speckstreifen vom Teller aus anlachen – und vielleicht unsere schlechte Laune vertreiben. Die Welt lächelt uns zu – lächeln wir doch einfach zurück!
Bei frühlingshaften Temperaturen kann man am Gesprächsladen "mittendrin" der katholischen Cityseelsorge Kaffee und gute Gespräche jetzt auch wieder im Freien genießen. Besonders schön ist es, dem bunten Treiben in der Blumenstraße zuzusehen, wenn Tische und Außenbestuhlung am Nachmittag von der Sonne erwärmt werden. Wer sich hier eine kleine Pause gönnt, kann sich bei dieser Gelegenheit auch von einem ausgesuchten Angebot an Karten und Büchern, Olivenholzschnitzereien und Wein aus dem Heiligen Land, EineWelt-Waren und anderen Kleinigkeiten - vielleicht zum Verschenken am Osterfest - inspirieren lassen. Das "mittendrin" hat regelmäßig geöffnet: Mittwoch 10-13 Uhr, Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr, Samstag 10-13 Uhr. Es wird betreut von ehrenamtlichen Frauen und Männern aus verschiedenen Gemeinden in Stadt und Lankreis Stadt Fürth mit viel Lebenserfahrung und Interesse an Begegnung!
„Dürfen wir Ihnen ein Kompliment machen?“ Auf diese Frage hin blieben viele Passantinnen und Passanten vor dem Gesprächsladen mittendrin stehen. Mit einer Angel durften sie sich aus einem großen Glas ein persönliches Kompliment „fischen“. Denn an diesem sonnigen Morgen des 8. Juni lud das Team der katholischen Cityseelsorge zu einer Komplimente-Werkstatt ein. An einem langen Tisch wurde gerätselt, welche Komplimente sich hinter den ausgelegten Gegenständen verbargen – zum Beispiel der „Goldschatz“ oder das „Salz in der Suppe“. An Stellwänden inspirierten herzerwärmende oder ungewöhnliche Komplimente, denen man auch eigene Ideen hinzufügen konnte. Für diejenigen, die mehr Zeit mitgebracht hatten, gab es in den ausgelegten Bibeln Komplimente nachzuschlagen. Am Ende zogen die Menschen mit einem Lächeln auf dem Gesicht weiter. Die gefischten Komplimente-Zettel aber gingen in Hosentaschen und Geldbörsen mit, und eine Frau meinte lächelnd: „Den klebe ich mir zuhause an den Spiegel, damit ich jeden Morgen daran erinnert werde, dass ich toll bin – auch wenn mir mal nicht danach ist.“